Kreislauf

Porzellan, Metall

⌀ 2 × 2,4 m

2022

Diese Rauminstallation erforscht die Zwischenräume und beansprucht den gesamten Ausstellungsraum. Sie besteht aus horizontalen und vertikalen Strukturen aus Porzellan, die miteinander zu einem mehrstöckigen Kreis verbunden sind, indem Schrauben verwendet werden.

Die Verwendung von Porzellan als Konstruktionselement bringt das Konzept der Fragilität in den Fokus. Es erzeugt einen Überraschungsmoment, da Porzellan normalerweise mit Zerbrechlichkeit assoziiert wird, während es hier als tragendes Element verwendet wird. Dies schafft eine ambivalente Atmosphäre, die einerseits das Gefühl eines leeren Raumes vermittelt, aber gleichzeitig mit Bedeutung gefüllt ist.

Die kreisförmige Struktur spiegelt eine gemeinsame Verbundenheit in der gesellschaftlichen Erfahrung wider und ermutigt zu Diskussionen und Interaktionen, da sie eine interaktive Begegnungsfläche bietet.

Durch die Platzierung dieser begehbaren und architektonischen Installation aus Porzellan in einem Ausstellungsraum entsteht ein dreifacher räumlicher Dialog zwischen dem Betrachter, der Installation und dem umgebenden Raum. Diese Installation erzeugt ein Gefühl des Schutzes der Luft im Inneren und weckt den Wunsch, in die Installation einzutreten, was die ambivalente Natur des Werks weiter betont.